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Welche Ordnungsmethode ist die beste?

"Ordnung ist auch für dich möglich!" hast du das schon zig Mal gelesen und  in deinem Kopf hat das Ordnungsprojekt wunderbar funktioniert, aber in der Realität war es alles andere als wunderbar? Wenn ja, dann lies weiter.


Du hast bereits ein paar der bekannten Methoden ausprobiert. Jedes mal mit der überzeugten Euphorie, jetzt den heiligen Gral, endlich die beste Ordnungsmethode, gefunden zu haben.


Du hast das Buch zur Methode gelesen, Checklisten erstellt und YouTube Videos angeschaut. Du warst überzeugt: Diese Methode ist es. Jetzt wird es klappen.


Und bist dann gescheitert.


Damit bist du nicht allein. Und es liegt nicht an dir! Es gibt keine perfekte Ordnungsmethode. Du bist aufs Marketing reingefallen.


Alles gelogen??


All die Erfolgsstorys "Von Messie zu Frau Saubermann" sind also gelogen? Nicht ganz. Einige Methoden funktionieren für einige Menschen.


  • Die Konmari-Methode ist was für diejenigen, die Zeit und Disziplin haben und nicht zu sehr an ihren Dingen hängen.

  • Die 3-Kisten-Methode klappt bei Menschen, die sich gut fokussieren können und ausdauernd sind.

  • Minimalismus? Perfekt für diejenigen, die ihren Besitz bewusst reduzieren wollen.


All die angepriesenen Methoden funktionieren nur, wenn gewisse Grundvoraussetzungen gegeben sind.


Fehlen die Kenntnisse oder Tricks für den Umgang damit, ist es egal, welche Methode du auswählst - du wirst immer wieder scheitern.


Die wahren Ursachen für anhaltende Unordnung


Es sind die folgenden Schwierigkeiten, die das aufräumen und Ordnung schaffen so schwierig machen, nicht die fehlende perfekte Methode:


  • Leichte Ablenkbarkeit: Schnell abgelenkt sein kann dazu führen, dass man Aufgaben nicht zu Ende bringt und sich in der Unordnung verliert.

  • Frustration und mangelndes Selbstvertrauen: Wiederholte Fehlschläge beim Aufräumen können das Selbstvertrauen untergraben und zu einem Teufelskreis aus Frustration und Unordnung führen.

  • Schwierigkeiten beim Anfangen und der Motivation: Oft fehlt es an der nötigen Initialzündung, um mit dem Aufräumen zu beginnen, oder an der Motivation, es durchzuhalten.

  • Zeitblindheit: Die Unfähigkeit, die Dauer einer Aufgabe richtig einzuschätzen, oder sich in einer Tätigkeit zu verlieren und die Zeit zu vergessen.

  • Perfektionismus: Das Alles-oder-Nichts-Denken führt oft dazu, dass man lieber gar nicht erst beginnt, aus Angst, es könnte nicht perfekt genug werden.

  • Emotionale Bindungen zu Objekten: Schwierigkeiten, sich von Gegenständen zu trennen, weil sie emotional besetzt sind, können das Ausmisten und Schaffen einer und Grundordnung erschweren.

  • Mangel an klaren Prioritäten: Ohne eine klare Vorstellung davon, was zuerst erledigt werden muss, kann man leicht von unwichtigen Dingen abgelenkt werden.



Die beste Ordnungsmethode ist die, die du umsetzt, nachdem du deine Stolpersteine kennst


Was wirklich zählt, sind Strategien, die helfen, Brücken über Hindernisse zu bauen, Umwege um Stolpersteine zu finden und motivierende Abkürzungen zu etablieren .


Erst wenn du deine persönliche Ursache kennst, kannst du Methoden entwickeln, die deine Schwierigkeiten in Vorteile verwandeln.


Dazu gehört Mut, es auszuprobieren, Hilfe anzunehmen und kleiner Rückschläge in Kauf zu nehmen.


Aber dann ist es völlig egal, für welche Ordnungsmethode du dich entscheidest, sie werden dich alle irgendwann zum Ziel führen.

Statt also weiter nach der einen wahren magischen besten Ordnungsmethode zu suchen: Such nach den Ursachen, die für dich das Ordnung schaffen so schwer machen.


Einen ersten Einblick kann dir das Flowchart PDF geben: Anhand einer Frage, deren Antwort du vervollständigst ,erhältst du deinen "Unordnungs-Typ" sowie eine Empfehlung zur Lösung.



Darum fällt s dir so schwer Ordnung zu schaffen

Viele liebe ordentliche Grüße,

Deine Sarah



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