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Ich putze nicht


Ich schaff Ordnung. Putzen ist ein ganz anderes Thema!


2017 bin ich als Ordnungscoach gestartet und hatte mindestens 12 verschiedene Angebote auf meiner Seite. Aus schierer Angst, irgendwem irgendetwas nicht anbieten zu können.*


Aber keins dieser 12 Angebote hatte etwas mit der Haushaltsführung zu tun.

Ich war überzeugt: Mit einer guten Grundordnung putzt es sich schneller und einfacher. Mein Job ist dann erledigt.


Außerdem können das Andere besser. Es gibt doch unzählige Haushaltschecklisten, Putzroutinen und Reinigungtipps im Internet, die man sich runterladen kann.


Aber bei fast jedem Kunden kam früher oder später der Haushalt und die Unzufriedenheit über die vielen Aufgaben auf den Tisch.


Entweder noch im Prozess des Ordnungschaffens. "Langsam bekommt alles seinen Platz, aber niemand in dieser Familie räumt die Sachen auch dorthin zurück." Oder nachdem eine Grundordnung geschaffen wurde: "Schön, jetzt ist die Küche klar strukturiert, die Vorratskammer übersichtlich und das angeschlagene Geschirr im Müll aber ich muss ja trotzdem einkaufen, kochen und Geschirr abspülen. Ich hab einfach keinen Bock mehr!"


Also habe ich nachgefragt. Das ist übrigens das “Coaching” in Ordnungscoaching ;)

  • Was klappt aktuell gut im Haushalt?

  • Was geht immer wieder schief?

  • Was hast du schon ausprobiert und woran bist du gescheitert?

Vor allem aber:

  • Welches Ergebnis wünschst du dir?

Familien, chronisch Kranke, leicht Ablenkbare, Menschen, die das aufräumen und die Haushaltsführung nie gelernt haben, sie alle hatten die gleichen Antworten:


  • Ich möchte einen klaren Überblick haben, was noch zu tun ist

  • Ich möchte das Gefühl haben, dass ich das schaffen kann

  • Ich möchte eine Erfolgskontrolle, die mich motiviert, dranzubleiben

  • Ich möchte weniger Zeit mit dem Haushalt verbringen

  • Ich wünsche mir, dass meine Mitbewohner sehen, was noch zu tun ist, ohne dass ich es ihnen sagen muss


Das waren also die Probleme und ich die das Erstellen von Haushaltspläne und Wochenputzpläne denen überlassen wollte, die sich damit besser auskennen, sollte sie lösen. Da ich meinen KundInnen kaum einen Wunsch abschlagen kann, der sie einem schönen, gemütlichen Wohlfühlzuhause näher bringt, fing ich an zu recherchieren.


Ich las Neues, erinnerte mich an Gelesenes, das für mich Sinn ergab und an all die Tipps, die ich absurd fand (dazu in einem anderen Blogbeitrag mehr).


Dann erkannte ich, dass es ganz einfach war!


Für all die Aufgaben, die unseren Alltag ermöglichen und erleichtern, wie Putzen, Wäsche waschen und Kochen, gilt das gleiche wie beim Ausmisten und Aufräumen:


Es ist wird dann easy, wenn wir uns auf das Wesentliche konzentrieren


Alle KundInnen die bei mir Rat suchten, hatten das gleiche Problem: ZVM.

Zu viele Möglichkeiten.


Überforderung und keinen Durchblick mehr, weil es einfach zu viel war. Erst zu viele Dinge. Dann zu viele Aufgaben.


Keine Klarheit darüber, was ihnen wichtig ist, Druck von außen, wie man etwas machen muss, wie es Zuhause auszusehen hat.


Die Lösung dafür lautet:

  • Volle Konzentration darauf, was dir wichtig ist

  • Unnötiges wird weggelassen (Achtung! Das bedeutet: Perfektionismus loslassen)

  • ein flexibles System, das auch dann noch funktioniert, wenn es im Alltag etwas ruckelt


Das Ergebnis ist eine machbare Haushaltsroutine, die so übersichtlich ist, dass sie auf ein DIN A4 Blatt passt.


Der Weg dorthin?

  1. Klarheit über deine Ziele & Wünsche

  2. Braindump: Aufgaben aus dem Kopf auf Papier bringen

  3. Erkennen von eigenen Glaubenssätzen

  4. Authentische Entscheidung dafür, was dir wichtig ist

  5. rigoroses Streichen von belanglosen Aufgaben

  6. eine einfache visuelle Erfolgskontrolle

  7. Den Mut, Fünfe gerade sein zu lassen


Was soll ich sagen? Es hat geklappt. Immer und immer wieder.


Unabhängig von der Ausgangslage, Familiengröße oder aktuellen persönlichen Herausforderungen. Die Wohnung ist so sauber, wie meine KundInnen sich das wünschen, abends fallen sie zufrieden ins Bett und endlich ist das Thema Haushalt vom Tisch.


Diese Zufriedenheit will ich mehr Menschen ermöglichen. Deshalb hab ich die Magic 7 Haushaltsroutine entwickelt, die ab April als Online-Selbstlernkurs erhältlich sein wird.



Wie sieht’s bei dir aus? Hast du deine übersichtliche und machbare Haushaltsroutine schon gefunden? Oder wo hakt es bei dir noch?


Viele liebe, ordentliche (und saubere!) Grüße,


Deine Sarah


*PS: Du suchst noch nach der Fußnote zum ersten Satz? Hier ist sie! Gebucht wurde dann doch immer nur ein Angebot, nämlich das Ordnungscoaching. Du siehst, ZVM ist überall der große Stolperstein. Je weniger Unwesentliches du auf deinem Zettel stehen hast, desto mehr Platz ist da für das Wesentliche in deinem Leben. Macht Sinn, oder? Konzentration aufs Wesentliche eben.


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