• Sarah Kiefer

Anfangen, aufzuräumen: Du brauchst nur diese 5 Dinge

Vielleicht kennst du das ja noch aus deiner Schul- oder Studienzeit: Es ist nie so aufgeräumt wie vor einer Klausur. Aber was machst du wenn du aufräumen willst? Dich jedes mal für ne Klausur anmelden?


Nein, wahrscheinlich verlierst du dich - wie die meisten - in der langen Planung was du alles erst tun und besorgen musst, bevor du anfangen kannst aufzuräumen und auszumisten.


Das ist eine Form von Aufschieberitis oder fein gesagt: Prokrastination. Irgendwie versuchst du dich noch vor dem Ausmisten zu drücken. Wenn du aber fleißig Ordnungssysteme auf Pinterest pinnst, beim Schweden schonmal schöne Körbe raussuchst und beim großen A den besten Labeldrucker recherchierst, kommst du weiterhin ums Ausmisten rum und hast trotzdem das Gefühl, wichtige Dinge zu erledigen. Die Dinge richtig tun und die richtigen Dinge tun - das sind zwei verschiedene paar Stiefel. Auch unter Effizienz und Effektivität bekannt.


Möglicherweise schiebst du all diese Recherchearbeiten vor, weil dir davor graut, Entscheidungen zu treffen oder weil du schon ahnst, wie anstrengend das Aufräumen und Ausmisten werden wird. Vielleicht möchtest du es auch diesmal perfekt machen, jetzt wo du dich entschlossen hast, Ordnung zu schaffen.


Dabei muss es gar nicht perfekt sein.


Diese 5 Dinge werden ausreichend sein, um mit dem Ausmisten anzufangen.


1. Kartons aus dem Supermarkt

Zum einen sind Kartons super, um nach Kategorien zu sortieren. Was dabei eine Kategorie ist, bestimmst du, bzw. wird dir ein bisschen davon vorgegeben, was dir so beim Ausmisten in die Hände fällt.

Frag einfach beim Supermarkt in deiner Nähe ob sie dir ein paar zur Seite legen können. Dabei solltest du darauf achten, dass sie baugleich sind, dann kannst du sie einfach übereinander stapeln.

Das ist vor allem dann praktisch, wenn du mal mit deinem Aufräumprojekt nicht an einem Tag fertig werden solltest.

Mit den kostenlosen Kartons kannst dein neues System erst einmal auf die Probe stellen, bevor du dir dann die passenden, schönen Kisten besorgst. Und kannst die Supermarktkartons dann mit gutem Gewissen entsorgen, da sie später eh im Müll gelandet wären.


2. Einen Edding oder einen Filzstift

Post-its kleben nicht auf allen Oberflächen gut, Kreppband ist ein ziemliches Gefummel. Und die schicken Labels aus dem Labeldrucker sind einfach zu teuer für ein System, das sich für dich noch nicht bewährt hat. Mit einem Edding kannst du direkt, schnell und unkompliziert direkt auf den Karton schreiben.


3. Ein Müllsack

Die Kartons eignen sich sowohl für die Kategorien “spenden”, “verschenken”, “verkaufen”, “zurückgeben”, wie auch für einzelne Unterkategorien der Dinge die bleiben, wie z.B. Büromaterial, Spielsachen, Werkzeug usw. Ein Müllsack dient dir als visuelles Signal, dass Manches auch einfach ausgedient hat.


4. Eine To-do-Liste

Eine der größten Gefahren beim Ausmisten ist die Ablenkung. Da fällt dir eine Hose in die Hand die du kürzen lassen wolltest - zack sitzt du am Handy und suchst nach dem besten Schneider der Stadt. Oder du findest etwas das du jemandem zurückgeben wolltest - die ideale Gelegenheit endlich mal wieder mit der Person ein langes Telefonat zu führen. Nein, nein - so wirst du nie mit deinem Ausmistprojekt fertig. Also schnapp dir einen Zettel oder dein Handy und notiere dir dort alle To-Dos die dir während dem Ausmisten begegnen. Du wirst später noch Zeit haben, sie zu erledigen oder zumindest zu terminieren.



5. Einen Wecker

Du kannst einen herkömmlichen Wecker benutzen oder auch einfach dein Handy. Von der Zeit, die du dir heute eingeräumt hast, um dein Ausmistprojekt anzugehen, ziehst du vor Beginn 20% ab. Dann sollte dein Wecker klingeln. Denn diese Zeit wirst du brauchen, um dein Projekt auch wirklich für heute abschließen zu können. Z.B. um einen Schneider zu suchen, oder einen Termin zu vereinbaren um endlich wieder mit deiner Freundin zu telefonieren, oder um den Müll runterzubringen. Anderenfalls läufst du Gefahr dass es plötzlich Abend ist und du inmitten von mehr Chaos als zu beginn stehst. Das ist schlecht für deine Motivation.


Statt viel Zeit mit einer perfekten Planung zu vertüddeln, kannst du jetzt einfach anfangen. Mit diesen 5 Hilfsmitteln bist du gut gewappnet.


Bonus

Ohne zu wissen, was dein WARUM ist, warum du ausmisten möchtest, welche Ziele und Wünsche hinter dem Wunsch stehen, mehr Ordnung zu haben, läufst du Gefahr in die falsche Richtung zu laufen. Aus diesem Grund habe ich das Ziele & Wünsche Papier erstellt dass die hilft, deine Motivation zu Papier zu bringen. Das Ziele & Wünsche Papier markiert auch für meinen Kunden immer den Startschuss der Zusammenarbeit.


Viel Spaß beim Anfangen und ordentliche, liebe Grüße,


Deine Sarah



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Dein Ordnungscoach für Lörrach, Freiburg, Waldshut, den Schwarzwald, Basel, Aargau, Solothurn, Zürich und das Elsass​.

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